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ERFAHRUNGEN WEITERGEBEN
Seit 1988 erschienen Aufsätze und Beiträge Jochen Voigts in Fachzeitschriften wie Restauro und Weltkunst sowie in Museumsperiodika. Daneben entstanden zahlreiche Beiträge für Ausstellungskataloge.
1999 erschien sein Standartwerk "Für die Kunstkammern Europas - Reliefintarsien aus Eger", das sich ausführlich mit dem Kunsttischlerhandwerk der Stadt Eger in Böhmen beschäftigt und die wichtigsten Kunstwerke dieser Gattung weltweit beschreibt und analysiert. Das Buch war Begleitpublikation der gleichnamigen Ausstellung zum 125 jährigen Jubiläum des Museums für Kunsthandwerk Leipzig (Grassimuseum).
(ISBN 3-932863-33-X)
Das Buch "Ritus und Symbol - Sächsische Innungsladen aus fünf Jahrhunderten" wurde 2002 veröffentlicht. Es beschäftigt sich mit der Entwicklungs-, Funktions- und Gestaltgeschichte der Innungslade dem kostbaren Zeremonialmöbel der alten Handwerksinnungen. Über 100 solcher Stücke aus sächsischen Museen sind zum ersten Mal eingehend untersucht und abgebildet.
(ISBN 3-00-008603-X)
Auch das 2003 veröffentlichte Buch "Möbel aus schönburgischen Schlössern - Renaissance, Barock, Klassizismus" (gemeinsam mit Robby Joachim Götze) baut auf den Erkenntnissen einer jahrelangen Beschäftigung mit dem Untersuchungsgegenstand auf. Es widmet sich der Wohnkultur einer bedeutenden sächsischen Adelsfamilie den Grafen und Fürsten von Schönburg.
(ISBN 3-9808878-1-2)
Im gleichen Jahr stellte Jochen Voigt mit dem Katalog "Transformationen" (erschienen zur gleichnamigen Ausstellung im Grassimuseum Leipzig) die experimentellen Arbeiten seiner Studenten im Bereich Materialästhetik vor.
(ISBN 3-9808878-0-4)
Für das Buch "Möbel Uhren Reliefintarsien. Holzrestaurierung und textile Rekonstruktion im Schlossmuseum", 2001 von den Kunstsammlungen Weimar herausgegeben, verfasste Jochen Voigt einen größeren Beitrag: "Von farbigt gesottenem Holtze erhaben und eingelegt - Reliefintarsien aus Eger im Schloßmuseum zu Weimar. Schadensbilder und Restaurierung", S. 181-224. Darin bündelt er seine eigenen Erfahrungen, die er über ein Jahrzehnt sammeln konnte.
(ISBN 3-931768-54-6)
2004 erschien das Buch "Der gefrorene Augenblick. Daguerreotypie in Sachsen 1839-1860", in dem Voigt seine Forschungsergebnisse zur Frühgeschichte der Fotografie in Sachsen niedergelegt hat. Dieser Band ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Museum für Angewandte Kunst Leipzig (Grassimuseum), dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden und dem Vogtlandmuseum Plauen. Im Rahmen des Deutschen Fotobuchpreises 2004 wurde er als Auswahltitel zu den schönsten Fotobüchern gewählt.
(ISBN 3-9808878-2-0)
Ein Stück Mediengeschichte beleuchtet Jochen Voigt auch in seinem Buch "Cartes de Visite. Eine Kulturgeschichte der photographischen Visitenkarte", das 2006 zu den besten deutschen Fotobüchern in der Kategorie "Fotografiegeschichte" gewählt wurde.
(ISBN 3-9808878-3-9)
Gemeinsam mit dem Direktor der Robert-Schumann-Forschungsstätte Zwickau, Dr. Thomas Synofzik, publizierte Jochen Voigt 2006 das Buch "Aus Clara Schumanns Photoalben", in dem fotografische Zeugnisse aus dem Leben der weltberühmten Pianistin erstmals in dieser Komplexität vorgestellt und kommentiert werden.
(ISBN 978-3-9808878-6-1)
Ein Resumé zur eigenen Sammeltätigkeit auf dem Gebiet der Daguerreotypie zieht Jochen Voigts Buch "Spiegelbilder. Europäische und amerikanische Porträtdaguerreotypie". Der Band erschien als Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz
Als Ergebniss seiner umfangreichen Beschäftigung mit dem Sammlungsbestand auf Schloss Lichtenwalde, als deren Kurator Voigt wirkte, legte er 2010 den Museumsführer "Raum für Raum Schatzkammer Schloss Lichtenwalde" vor. (ISBN 978-3-9808878-9-2)
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